Querwaldein Projekte

„Selber machen!“ – Kinder und Jugendliche erproben die Stadt der Zukunft

Dortmunder Gartenclubs

Die Vorstellung der einzelnen Workshops und Gärten findet ihr auf unserer Gartenclub-Seite. 

Das seit 2014 bestehende und seit 2019 in eigener Trägerschaft geführte Projekt Selber machen! mit mittlerweile 3 Gartenclubs in den Stadtteilen Nordmarkt, Nordstadt und Renninghausen ist zu einem Herzstück der pädagogischen Arbeit des Vereins geworden.

Die urbanen Gärten bieten Freiraum für Selbstbildungsprozesse und urbane Naturerfahrung.

In wöchentlichen Workshops für Kinder- und Jugendliche geht es um die Themen urbanes Gärtnern, Bienenhaltung und Schutz von Wildbienen sowie alte Fähigkeiten wie Handwerk und Verarbeitung von Gemüse. Wir wollen mit einem verlässlichen Angebot eine Anlaufstelle im Wohnumfeld für Kinder mit Zukunftsfragen und Lust auf Draußensein bieten. Es geht darum gestalterische Einflussnahme im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu üben, experimentieren und konkret zu handeln. Die Kinder können hier wichtige Selbstwirksamkeitserfahrungen machen und werden unterstützt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Problemlösungskompetenz. Zudem ist uns eine Wertevermittlung in Bezug auf nachhaltige Lebensweisen, Solidarität, Inklusion, Diversität wichtig.

Alle Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren sind eingeladen vorbeizuschauen und mitzugärtnern. Das Angebot ist offen und kostenlos, coronabedingt ist eine Anmeldung per E-Mail  erforderlich!

Unsere Bildungspartner und kooperierenden Orte / Gärten sind:

Der Schultenhof ein im Süden der Dortmunder Innenstadt gelegener Betrieb der AWO für ökologische Landwirtschaft und Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung.

Das Dietrich-Keuning-Haus, ein kulturelles Veranstaltungszentrum und eine stadtteilorientierte Begegnungsstätte in der Dortmunder Nordstadt (Innenstadt West) die von der Stadt Dortmund betrieben wird

Die Libellen Grundschule, eine innovative Grundschule in der Dortmunder Nordstadt (Innenstadt Nord, Nordmark) mit schuleigenem Kleingarten, das Projekt Selber machen! unterstützt im außerschulischen Bereich

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Dreizeit: Generationenübergreifendes Projekt

miteinander entdecken, voneinander lernen

Junior*innen begeben sich gemeinsam mit Senior*innen auf Entdeckungstour und erforschen spielerisch ihre Umwelt.

In dem Tandem-Programm Dreizeit – voneinander lernen, miteinander erleben“ der wert-voll gGmbH entdecken Ehrenamtliche und Kinder gemeinsam ihre Umwelt und lernen so – voneinander, übereinander und miteinander. Jeweils ein/e Erwachsene/r und zwei Kinder bilden ein Tandem und verbringen ein Jahr lang zu dritt eine ereignisreiche Freizeit. Gemeinsam sind sie in den Themenfeldern Wald, Landwirtschaft und Ernährung unterwegs. Neben von Fachleuten angeleiteten Aktivitäten betätigen sich die Dreiertandems auch in selbstorganisierten Unternehmungen. 

Der Querwaldein e.V. führt seit 2015 in Dortmund monatlich mindestens einen naturpädagogischen Termin im Themenfeld Wald zu unterschiedlichen Themen wie „Wasser- und Bodenforscher“, „Wildkräuterküche“ oder „Mit allen Sinnen den Wald erleben“ durch.

Die Zusammenstellung der Tandems erfolgt sehr sorgfältig durch Fachleute. Während ihrer Tandemzeit werden die Erwachsenen und Kinder durch das Dreizeit-Team und seine Partner begleitet, um so sicherzustellen, dass das Programm für alle Beteiligten ein Gewinn ist.
Es werden immer wieder neue ehrenamtliche Erwachsene und Kinder im Grundschulalter mit schwierigen Startbedingungen gesucht! Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Informationen an Bekannte, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Eltern weiterleiten könnten, die mit diesen Zielgruppen arbeiten und leben.

Informationen zur Auswahl der Teilnehmer*innen und Kontaktdaten für interessierte Ehrenamtliche bekommen Sie direkt vom Dreizeitteam: www.dreizeit.org

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Wildnis für Kinder 

in Kooperation mit der Biologische Station östliches Ruhrgebiet

Das Projekt der Biologischen Station östliches Ruhrgebiet in Herne möchte Revierkinder raus in die Natur bringen. Zusammen mit den Städten Bochum und Herne wurden geeignete Flächen in unmittelbarer, fußläufiger Nähe der Wohnquartiere erschlossen. Kinder erobern die Wildnis-Flächen für sich und machen elementare Erfahrungen ohne Vorgaben. Die Kinder sollen dadurch Lust auf urbane Wildnis bekommen und ihre Naturverbindung stärken. Die Zielgruppen kommen in der Regel aus einem naturfernen Umfeld, die Bildungsangebote sind daher niedrigschwellig und unterstützen die Kinder auch in ihrer psychosozialen Entwicklung.

Seit 2017 bis heute findet mit dem Querwaldein e.V. Dortmund für die Kinder des offenen Ganztags der Hufelandschule ein wöchentliches Angebot auf der angrenzenden Wildnisfläche durch die Unterstützung der Stadt Bochum statt.

Weitere Informationen unter: http://www.biostation-ruhr-ost.de/wildnis-fuer-kinder.html

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Städtische Kindertageseinrichtungen (FABIDO)

In Kooperation mit FABIDO (Eigenbetrieb der Stadt Dortmund) greifen wir den Bildungsbereich ökologische Bildung in den Kindertageseinrichtungen auf. Es sollen vielfältige Natur- und Umwelterfahrungen gemacht werden, die Kinder bei der Entwicklung eines ökologischen Bewusstseins unterstützen und helfen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz zu erlangen. Auch die pädagogischen Kräfte der Einrichtungen sollen darin unterstütz werden ökologische Aspekte stärker in den pädagogischen Alltag einzubetten, sie erhalten neue Impulse und können so den Bildungsbereich Ökologie weiterentwickeln.

Seit 2018 ist der Querwaldein e.V. vertraglich mit FABIDO verbunden und führt mit bis zu 20 städtischen Kindertageseinrichtungen Wald- und Bauernhofwochen oder aufbauende Terminreihen mit 3-stündigen Einzelterminen für unterschiedliche Altersstufen durch. Themen sind u.a. „Müllabfuhr des Waldes“, Entdeckungsreise durch den Sinneswald“, „Waldolympiade“ und „Naturforscher unterwegs“, „Bauernhof erleben rund um das Jahr“. Zusätzlich finden Fortbildungen für Erzieher*innen als Impulsveranstaltung statt.

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Projekt: Lernen neu denken

Kooperationspartner: Stadtteilschule, Libellengrundschule, Nordmarkgrundschule

In kleinen Lerngruppen bis zu 12 Grundschüler*innen (halbierte Klasse) führt der Querwaldein e.V. mit jeder Lerngruppe einmal wöchentlich naturpädagogische Programme im Wald und Garten durch. Insgesamt begleitet der Verein momentan bis zu 8 Lerngruppen. Ziel des Projektes ist es durch regelmäßige und pädagogisch begleitete Naturbesuche elementare Erfahrungen nachzuholen, Fähigkeiten an sich zu entdecken, die im Schulunterricht oder zu Hause nicht entwickelt werden können sowie Naturwissen und Naturbewusstsein zu stärken. Die beiden kooperierenden Schulen liegen jeweils in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf im Dortmunder Norden. Über verschiedene Projekte kooperiert der Querwaldein e.V. bereits seit 2016 mit der Libellengrundschule. Es gibt Bestrebungen diese Bildungspartnerschaft zwischen der Schule und uns als außerschulischem Partner für Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig zu erhalten und nach langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten für weitere Projekte zu suchen.

Bericht Deutschlandradio: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/03/16/verlorenes_schuljahr_wie_nrw_die_bildungsluecken_stopfen_drk_20210316_1309_1cf8da41.mp3

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Kindertrauergruppe in der Natur: Blaumeisen und Turmfalken

Fördernde Stiftungen: ProFiliis und Kinderglück

Im September 2020 wurde ein besonderes Herzensprojekt zusammen mit der Sozialpädagogin und Waldkindergärtnerin Karin Sinn in’s Leben gerufen: Die Blaumeisen und Turmfalken sind eine Trauergruppe für Kinder in der Natur. Die kleine Gruppe von maximal 10 Kindern zwischen 5-12 Jahren trifft sich im geschützten Querwaldein-Garten am Schultenhof. Damit die betroffenen Kinder kostenlos teilnehmen können, wurde dieses Projekt zunächst mit Spendengeldern finanziert, seit August 2021 wird es von den beiden Stiftungen Kinderglück und ProFiliis gefördet. Das Projekt ist auf Dauer angelegt und soll auch über 2021/2022 fortgeführt werden. Da es bisher keine vergleichbaren Angebote Draußen in der Region gibt, wäre es schön, die Idee weiter bekannt zu machen. Wir glauben, dass das Spielen in der Natur mit Gleichgesinnten für die betroffenen Kinder eine besondere Kraft hat und gleichzeitig Trauer bei Kindern (u.a.) gesellschaftlich wenig thematisiert wird. Langfristig möchten wir mit Hospizdiensten, Kinderpsycholog*innen und Kinderärzt*innen und Stiftungen kooperieren. Diese dürfen sich bei Interesse gerne bei uns melden.


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